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In nur gut 4 Flugstunden kann man von Deutschland aus Teneriffa erreichen und befindet sich damit auf 28° nördlicher Breite. Nachdem ich viele positive Berichte über die Insel von Sternfreunden gelesen hatte, reiste ich 1996 zum ersten Mal dorthin. Das Astrogepäck wuchs durch den Kometen Hyakutake, der damals in südlichen Himmelsbereichen noch zu beobachten war, mächtig an. Damals hatten wir Unterbringung in einem Strandhotel gebucht und fuhren zum Beobachten hinauf in die Canadas, wo wir uns am Kraterrand oberhalb von Vilaflor aufstellten. Dort waren sehr schöne Beobachtungen möglich und wir konnten dunklen Himmel oberhalb der Passatwolken genießen.
Dann nahte das Jahr 1999, in dem ein heftiger Leonidensturm erwartet wurde. In der Zwischenzeit hatte ich davon gehört, dass zwei Sternfreunde im Hotel Parador oben in den Canadas Teleskope stationiert hatten. Da ich Klaus-Peter Schröder aus alten NAFT-Tagen kenne, war der Kontakt schnell hergestellt und wir buchten relativ kurzfristig die Reise nach Teneriffa, um dem drohenden schlechten Wetter in Deutschland zu entgehen. Wir hatten auch in der Tat Glück und konnten im Windschatten des Teide eine wolkenfreie Ecke finden, in der wir den Sternschnuppenschauer erleben konnten.
Die im Hotel untergebrachten Teleskope konnten wir auch nutzen, so dass wir eine paar schöne Tage mit Astronomie verbrachten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Idee zu einem Teleskoptreffen in dem Hotel geboren. Das Hotel Parador bietet gediegenen 4 Sterne Komfort und gute Beobachtungsmöglichkeiten hinter dem Hotel auf 2100 Meter über dem Meer. Nach erfolgter Beobachtung kann man die Ausrüstung zusammen räumen und ist dann recht schnell im Bett, ohne eine lange Autofahrt in sein Hotel absolvieren zu müssen. Meist ist man dort über den Wolken, ideale Sichtbedingungen herrschen wenn die Wolken das Licht der Touristenorte abschatten. Allerdings hat die Lichtverschmutzung in den letzten Jahren zugenommen, so dass ohne die Wolken die Bedingungen nur im Zenit vernünftig sind. Die Lichtbelastung durch das Hotel hält sich in Grenzen, die Vorhänge des großen Speisesaals werden auf Wunsch zugezogen. Die Hotelmitarbeiter sind sehr hilfsbereit, das Hotel wirbt auf seiner Homepage auch mit astronomischen Beobachtungen und bietet für Hotelgäste ein 8” LX10 SC-Teleskop von Meade sowie einen 10” Dobson f6 zum Beobachten an.
Da es Klaus-Peter beruflich nach Mexiko verschlagen hat, ist es für ihn recht kompliziert, nur für Wartungsarbeiten an seiner Montierung und dem 10” Newton “mal eben” nach Teneriffa zu fliegen. Von Europa aus war die Reise deutlich einfacher und preiswerter. So konnte ich mich dort mit einbringen und betreue sein Teleskop. Von mir ist dort nun eine EQ6 stationiert, die ich bei meinen Aufenthalten nutze.
Und das sind die drei Sternfreunde, die hinter der Ausrüstung stehen:
Klaus Peter Schröder, astronomisches Urgestein, Berufsastronom, derzeit tätig an der Universität von Guanajato in Mexiko.
Rod Greening, englischer Sternfreund und Teleskopbauer, visueller Beobachter
Ihr könnt Rod unter der email barrod at talktalk.net erreichen, oder telefonisch unter 0044-1223 350116
Michael Mushardt, auf dieser Seite findet Ihr alles weitere...
email: michael at mushardt.de
Telefon: 0049 (0) 5068 / 57088
Auf nach Teneriffa!!
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