Letztes Update: 04.01.2011

BuiltWithNOF
Teleskope

Wir drei Sternfreunde haben auf Teneriffa etwas Astroausrüstung deponiert, um nicht jedesmal so viele Dinge transportieren zu müssen. Vor Ort sind ein 25” Dobson, ein 10” Newton auf einer parallaktischen Montierung und  eine EQ6.

Auf dem Gelände des Parador sind drei Betonsäulen mit Steckdosen, die frei genutzt werden können. Die Platten auf den Säulen sind eine Spende von Gerd Neumann, er wird gern Adapter für Eure Montierungen anfertigen. Vielen Dank noch einmal für die Spende. Und natürlich auch Dank an das Parador Hotel, das die Säulen für uns aufstellte.

Um zu vermeiden, dass zehn Montierungen gleichzeitig auf die drei Säulen gesetzt werden sollen, wollen wir die Säulen “verwalten”. Bitte teilt uns unbedingt mit, wenn Ihr die Säulen nutzen wollt. Zu den Terminen der TTCs können die Säulen nur von TTC-Teilnehmern genutzt werden.

 

 

 

 

 

Auf einem der Fotos ist das Gelände mit allen drei Säulen zu sehen. Die Säule hinter dem Schwimmbad ist am besten gegen Wind und Licht vom Hotel geschützt, aber der Himmel ist durch das Poolgebäude beschnitten.

 

 

 

Der 10” Newton steht auf einer stabilen alten Butenschön-Montierung und ist mit einer Powerflexsteuerung ausgestattet. Die Optik ist sehr gut, Zerodur von Lichtenknecker. Damit sind fantastische Beobachtungen von z.B. Planeten möglich.

Der grosse 25” Dob f4,4 ermöglicht faszinierende Deep-Sky-Beobachtungen. Er ist ausgerüstet mit einem 2” Crayford Fokussierer von Gerd Neumann, einem 8x50 Sucher und einem Telrad.

Die EQ6 ist eine normale EQ6 mit einigen Modifikationen, siehe den Bericht “pimp my EQ6”. Sie ist ohne Steuerung, aber hat zwei 9-polige Sub-D-Stecker, damit jeder Nutzer seine Steuerung anschliessen kann. Bei der EQ6 ist eine Adapterplatte, mit der sie auf die vorhandenen Säulen aufgesetzt werden kann. Ein Kamaerhalter mit Kugelkopf für die Gegengewichtsachse ist vorhanden, sowie die beiden originalen Gegengewichte. Weiterhin liegt ein Adapter in der Kiste, mit dem Hantelscheiben aus dem Fitnessraum als zusätzliche Gewichte genutzt werden können. Der Pendelfehler der Montierung ist normal, aber mir sind keine übermäßigen Sprünge aufgefallen. Mein Autoguider konnte alles kompensieren. Das Seeing in den Tagen des Aufbaus Ende Januar 2006 war so mies, dass man kaum einen Pendelfehler messen konnte. Messungen bei mir im Garten vor dem Versand nach Teneriffa hatten Werte um +-10 Bogensekunden gezeigt.

Neben der regulären Schwalbenschwanzbefestigung ist noch eine Platte mit passendem Ringschwalbenschwanz vorhanden, auf der diverse Teleskope und Kugelköpfe befestigt werden können.

Zur Montage auf der EQ6 sind auch ein paar kleine Teleskope vorhanden, so lagert dort ein 63 mm Refraktor mit der Optik vom Telementor, ein 6” Newton f5 in einem stabilen Alutubus und ein kleiner 4 “ Newton, “Gnubbel”.

Mit der Zuladung ist die EQ6 nach meinem Geschmack an den Grenzen ihrer Tragfähigkeit angekommen.

Gerade “Gnubbel” liefert sehr schöne Widefieldbeobachtungen. Sein Spiegel hat einen Durchmesser von 106 mm, die Brennweite beträgt 440 mm, er kommt von Apogee.

 

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