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Es war wieder so weit, der Mond wollte der Sonne auf den Leib rücken. Am 1. August sollte die Sonne für knappe 2 1/2 Minuten verfinstert werden. China lockte, speziell die Mongolei war noch gänzlich unbekannt und versprach gute Wetteraussichten. Ich löste die Zusage an meine Tochter ein und wir planten eine gemeinsame Reise.
Wir hatten uns für eine geführte Rundreise über 9 Tage angemeldet, vorher wollten wir als Einstieg in Asien uns noch Hongkong ansehen. So starteten wir mit viel Gepäck, viel Vorfreude und Aufregung nach Hongkong. Die S tadt empfing uns mit prima Wetter, hohen Temperaturen und asiatischem Flair.
Zur großen Erleichterung vertrug auch meine Tochter die Zeitverschiebung, den Wetterwechsel und die Ernährung ohne Probleme.
Weiter ging es nach Peking, wo wir uns mit unserer Reisegruppe trafen. Wir besichtigten die üblichen touristischen Highlights, die verbotene Stadt, die Sternwarte und die berühmte chinesische Mauer. Die Mauer ist sehr beeindruckend, sie zieht sich von Horizont zu Horizont.
Überall trafen wir auf Hinweise und Souvenirs zu den Olympischen Spielen. Muntere Händler drehten uns etwas Falschgeld an, das jetzt als ungewöhnliches Souvenir dient.
Weiter ging es in die Mongolei, wo uns trocken Hitze erwartete. Für den großen Tag war gutes Wetter prognostiziert, zunächst war es sehr dunstig. Es wurde aber zunehmend besser und wir konnten alte Ruinen von Karawanenstädten in der Mongolei besichtigen. Lange Busfahrten und frühes Aufstehen sind keine idealen Voraussetzung en für einen erholsamen Urlaub, waren aber unumgänglich.
In Yajuguan wurden wir pompös empfangen, roter Teppich, Banner, sehr nett...
Nun war der große Tag da, das Wetter war gut und wir wurden mit Bussen in die Wüste gefahren wo wir uns in der endlosen Steppe verteilten und unsere Geräte aufbauten.
Und dann war es endlich wieder soweit....
Und es ward wieder Licht...
Alles hatte geklappt, Petrus war uns wohlgesonnen, Technik hat funktioniert, und wir waren glücklich und zufrieden. Schnell das Gruppenfoto mit Achim und Familie sowie Maya und mir, so viele Hildesheimer Astronomen in der Wüste.
Weiter ging die Reise ins dampfende und schwitzende Shanghai, dann ging es nach zwei Tagen wieder ab nach Hause. Nun dauert es nur ein knappes Jahr bis zur nächsten Sofi.....
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